Information
Magazin Proluftfahrt
Motorflug
Petitionen Luftfahrt
Ultralightflug
Fliegen Historisch
Zeitgeschichte
Impressum
 


Ehrensalve der Süd-Tiroler Schützen vor dem Österr. Parlament in Wien.

Italien beginnt südlich der Salurner Klause, in der Ital. Provinz Trentino ....und keinen Meter nördlicher.

Nord- Ost- und Süd-Tirol
3 Regionen aber ein Tirol


13. März 1938 Propagandapostkarte zum "Anschluß Österreichs"
Druck: Brend'amour, Simhart & Co.
München, 1938
Photolithographie
DHM, Berlin
Das Hakenkreuz auf dieser historischen Postkarte habe ich unkenntlich gemacht, damit nicht wieder irgend  ein A.m.O.  in Versuchung kommt, mich wegen der angeblichen Verbreitung von Symbolen ....
anpinckeln zu wollen.

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Zerfall der Habsburgermonarchie erwarteten große Teile der Bevölkerung sowohl im Deutschen Reich als auch in der ebenfalls neu gegründeten Republik Österreich die Vereinigung dieser beiden Staaten. Da die alliierten Siegermächte dadurch eine Stärkung Deutschlands und Österreichs erwarteten, untersagten sie den Zusammenschluss in den Verträgen von Versailles und Saint Germain. Die Fraktion der Befürworter blieb in der Zwischenkriegszeit in beiden Staaten stark.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) im Deutschen Reich am 30. Januar 1933 strebte auch ihre terroristisch agierende österreichische Schwesterpartei eine ähnliche "Machtergreifung" an, wurde im Juni 1933 aber verboten. Am 25. Juli 1934 unternahmen die österreichischen Nationalsozialisten einen Putschversuch, dem der Bundeskanzler Engelbert Dollfuß zum Opfer fiel.

Adolf Hitler entzog den Putschisten seine Unterstützung erst, als Benito Mussolini am Brenner italienische Truppen aufmarschieren ließ, um die österreichische Unabhängigkeit zu sichern.

Nachdem Italien sich durch seine Expansionspolitik jedoch ins internationale Abseits gebracht hatte, erklärte Mussolini dem deutschen Botschafter in Rom, Ulrich von Hassell, im Januar 1936, er habe nichts mehr dagegen einzuwenden, dass Österreich ein deutscher Satellitenstaat werde. Als Konsequenz der deutsch-italienischen Annäherung sah das auf seine staatliche Unabhängigkeit bedachte Österreich sich gezwungen, sich in Innen- und Außenpolitik stärker am Deutschen Reich zu orientieren.

Der Vierjahresplan, personelle Umbesetzungen im Auswärtigen Amt und die Schaffung der Wehrmacht waren Teile der längerfristigen Kriegsvorbereitungen des NS-Regimes, die auch ein wirkungsvolles Drohpotential gegen Österreich darstellten. Als diese Vorbedingungen für die gewaltsame Verwirklichung der Expansionspläne in Ostmitteleuropa geschaffen waren, richtete sich der erste große Schlag von Hitlers Außenpolitik gegen Österreich.

Am 12. Februar 1938 traf er den österreichischen Bundeskanzler Kurt von Schuschnigg und diktierte ihm eine Vereinbarung, die das Verbot der österreichischen Nationalsozialisten aufhob, sie an der Regierung beteiligte, ihnen mit dem Innenministerium die Polizeigewalt übergab und somit die Voraussetzungen für eine nationalsozialistische Machtübernahme in Österreich schuf.

Um diese zu verhindern, beraumte Schuschnigg am 9. März 1938 eine Volksabstimmung "Für ein freies und deutsches, unabhängiges und soziales, für ein christliches und einiges Österreich!" an. Das Wahlalter wurde auf 24 Jahre heraufgesetzt, um die meist pro-nationalsozialistische Jugend von der Abstimmung auszuschließen. Gravierende Mängel in der Wahlvorbereitung gaben Hitler einen Vorwand, Schuschnigg zur Rücknahme der Abstimmung zu zwingen.

Kurz vor dem Anschluss ersuchte Otto von Habsburg den damaligen Bundeskanzler Schuschnigg, ihm die Kanzlerschaft der Republik zu übertragen, um militärischen Widerstand zu organisieren. Dies verdeutlichte den starken Abwehrwillen des Habsburgers gegenüber dem nationalsozialistischen Diktator. Während Schuschnigg gegen einen möglichen deutschen Einmarsch protestieren und kapitulieren wollte, war Habsburg wie weite Teile der damaligen österreichischen Armee und Armeeführung für militärischen Widerstand. 

In seinem Schreiben vom 17. Februar 1938 an Schuschnigg forderte Habsburg neben einer aktiven Verteidigung und strikten Ablehnung des Nationalsozialismus „Vorerst muss die Befriedung nach links aktiv betrieben werden. Die Arbeiter haben in den letzten Tagen bewiesen, dass sie Patrioten sind. Diese Gruppe kann durch den Nationalsozialismus nicht vergiftet werden, wird daher stets am sichersten für Österreich eintreten, wogegen die Regierung ihr die Möglichkeit geben muss, an der Gestaltung des Vaterlandes - für welches sie sich einzusetzen bereit ist - aktiv mitzuwirken.“ Schuschnigg lehnte ab.

Ein Ultimatum, das mit dem Einmarsch deutscher Truppen in Österreich drohte und die Übergabe der Regierungsgewalt an den Nationalsozialisten Arthur Seyß-Inquart forderte, zwang Schuschnigg am 11. März 1938 zum Rücktritt, nachdem ein verzweifelter Hilfeappell an die europäischen Mächte ungehört blieb.

Als der österreichische Bundespräsident Wilhelm Miklas (1872-1956) sich am selben Tag weigerte, Seyß-Inquart zum Nachfolger Schuschniggs zu ernennen, gab Hitler den Befehl zum Einmarsch, der am 12. März 1938 erfolgte.

© U.S. National Archives & Record Administration  Einmarsch der  Deutschen Wehrmacht in Österreich am 12.3.1938

 [Weisung des Obersten Befehlshaber der Wehrmacht Adolf Hitler für den bewaffneten Einmarsch der Wehrmacht in Österreich. („Unternehmen Otto“) Vom 11. März 1938.]
http://www.documentarchiv.de/ns/1938/weisung-nr01_otto.html


Kurt Schuschnigg

Am 11.3.1938 um 19.47 Uhr trat Schuschnigg im Bundeskanzleramt vor das Mikrofon und verkündete die Kapitulation.

"Der Herr Bundespräsident beauftragt mich, dem österreichischen Volk mitzuteilen, dass wir der Gewalt weichen. Wir haben, weil wir um keinen Preis, auch in diesen ernsten Stunden nicht, deutsches Blut zu vergießen gesonnen sind, unserer Wehrmacht den Auftrag gegeben, für den Fall, dass der Einmarsch durchgeführt wird, ohne Widerstand sich zurückzuziehen", verkündet der Kanzler und schließt mit: "Gott schütze Österreich!"

In der Nacht vom 11. zum 12. März marschierte deutsches Militär in Österreich ein. Am 13. 3. 1938 verkündete Hitler in Linz die "Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich" (den sogenannten Anschluss).

Der österreichische Bundespräsident W. Miklas  wurde am 13. 3. 1938 zur Abdankung veranlasst.

Großbritannien, Frankreich
und das mit dem Ständestaat befreundete Italien Mussolinis hatten keine ihrer Garantieerklärungen erfüllt, sondern tatenlos den Gewaltakt zur Kenntnis genommen.
Der Völkerbund schwieg ebenfalls.

Als einziger Staat protestierte Mexiko. Leider.
Wer weiß, was der Welt möglicherweise alles erspart geblieben wäre, wenn diesem größenwahnsinnigen Demagogen aus Braunau bei Zeiten Einhalt geboten worden wäre. Der sinnlose 2. Weltkrieg hat 55 – 60 Millionen Menschen den Tod gebracht und Europa verwüstet. http://de.wikipedia.org/wiki/Tote_im_Zweiten_Weltkrieg .

Die Wehrmachtstruppen stießen deshalb auch auf keinen Widerstand. War Hitlers Vorhaben zu Beginn noch, Österreich mit Deutschland nur in einer Union zu verbinden, so veranlasste ihn der Jubel der österreichischen Bevölkerung, sich für den völligen „Anschluss“ Österreichs zu entscheiden. Entsprechende Gesetze wurden am 13. März 1938 erlassen. Zwei Tage später bejubelten über 100.000 Menschen den gebürtigen Österreicher Hitler in Wien. Historiker sind der Ansicht, dass die Menschen zu einem großen Teil „Ihren“ Landsmann und weniger den „Führer des Deutschen Reiches“ bejubelten In einer Volksabstimmung am 10. April 1938 votierten offiziell 99,73 Prozent der Österreicher und 99,01 Prozent der Deutschen für den „Anschluss“.

Reichsstatthalter der Ostmark, wie Österreich nun hieß, wurde Seyß-Inquart. Innerhalb kürzester Zeit wurden die 1933 bis 1938 in Deutschland umgesetzten Maßnahmen zur Umgestaltung und Erfassung von Staat und Gesellschaft auf Österreich übertragen. Der Terror der Nationalsozialisten begann und übertraf anfangs noch das im bisherigen Deutschen Reich erlangte Ausmaß. Allein zwischen dem 12. und dem 22. März gab es in der Ostmark offiziell 1.742 Festnahmen, in Wien 96 Suizide. Sozialdemokraten, Kommunisten und Juden, beispielsweise Sigmund Freud, blieb zur Rettung oft nur die Flucht.

Der im nationalsozialistischen Sprachgebrauch so genannte „Anschluss“ bezeichnet die De-facto-Annexion der Republik Österreich durch das nationalsozialistische Deutsche Reich am 12. März 1938 eineinhalb Jahre vor Beginn des Zweiten Weltkriegs. Dieser „Anschluss“ beendete die Ära des Austrofaschismus.

Aggression und Unrecht verlangt fast zwangsläufig nach Widerstand, sonst manifestiert es sich.




Waltherplatz Bozen

(Autor Professor Dr. G. Andergassen Innsbruck/Bozen)

Zwar lässt sich die Situation „Südtirol im Jahr 2008“ nicht auf drei Themen reduzieren, aber: ich habe mit entsprechenden Leserbriefen - die alle drei nicht veröffentlicht werden, da sie „zu lang“ geraten seien - weil die „Wahrheit“ eben nicht so leicht einen Weg in die Presse findet . Es herrscht in Südtirol noch immer große Angst vor einem Zuviel an „Zivilcourage“ vor, ein Überbleibsel aus „vergangenen Zeiten“. da man einen Flatus (vornehm für „Furz“) vor zwei Carabinieri schon als „Beleidigung“ („vilipendio“) der

Nation auszulegen imstande war und dafür mit Gefängnis bedroht wurde. Trotzdem: Alle drei Briefe sind unter dem Aspekt zu würdigen: Die faschistischen Denkmäler in Südtirol müssen geschleift werden! Sie haben in einer Demokratie keinen Platz mehr!!

Meran
Die K & K Österreichische Kurstadt zwischen Bozen und dem Reschenpaß.






Bahnhof

Der Erste Leserbrief geht an die Adresse der so genannten „Denkmalschützer“ zum Thema: “Die faschistischen Denkmäler gehören allesamt geschleift“. Er befasst sich mit dem im Jahr 1928 aufgestellten so genannten „Siegesdenkmal“, das mit seiner menschenverachtenden und die Südtiroler insgesamt verletzenden Inschrift längst demoliert gehört! (Die „Bedrohlichkeit“ liegt auch in dem im Jahr 2005 verlautbarten Vorhaben zur Restaurierung!, während in Spanien gerade im Herbst 2007 durch ein Dekret alle an den Diktator Franco erinnernden Denkmäler und Inschriften zur  Demolition freigegeben wurden.

Ich gehöre jenen Generationen an, die in den 30er-Jahren Volksschüler waren und vom Kindergarten an bis 1939 ausschließlich italienischen Unterricht über sich ergehen lassen mussten. Deutsch war verboten! Das Glück, in der deutschen Sprache unterrichtet zu werden, verdanke ich der „Katakombenschule“ und meinen mutigen Eltern. Dazu ging ich von Quirein aus einmal in der Woche - mit einem Heft unter dem Hemd versteckt - an jenem so genannten „Siegesdenkmal“ vorbei in die Grieser

Fagenstraße, wo meine Deutschlehrerin, Frau Kurzmaneck, wohnte. Einmal mussten wir Buben mit übergestülpten Schwarzhemden, die Mädchen in weißen Blusen, so Aufstellung nehmen, dass sich das Luftbild „DUCE“ ergab. Auf jenem Denkmal steht - von Liktorenbündeln gerahmt - jener ,enschenverachtende und alle Südtiroler verletzende Spruch: hinc ceteros excoluimus lingua legibus artibus“ (frei übersetzt: „Wir haben „denen da“ Sprache, Gesetz, Künste (Kultur) beigebracht!“).

Es ist anzunehmen, dass der Oberste Denkmalschützer soviel Latein kann, dass er die Arroganz dieser Inschrift erfasst hat. Denn: Südtirol hatte vorher und durch Jahrhunderte seine eigene Sprache (Deutsch und Ladinisch) kultiviert, seine eigene gültige Gesetzgebung (der mussolinianische

Codice Rocco aus dem Jahr 1929! hatte uns gerade noch gefehlt!), hatte seine eigenen

Künste und Kultur, und dieses provokante Denkmal steht immer noch da in seiner protzigen Überheblichkeit!!! Auf die anderen faschistischen Denkmäler komme ich noch in zwei weiteren Leserbriefen zu sprechen .

Wer aber dieses und die anderen Denkmäler aufbewahren will, muss entweder von faschistischer Einstellung geprägt oder ein Faschistenfreund oder gar selber Faschist sein, selbst wenn es der Obersten Denkmalschützer in Südtirol ist. Dieses und die anderen faschistischen Denkmäler sind weder aus historischen, noch aus politischen, noch aus kunsthistorischen Gründen aufzubewahren!

Denn: Wenn das „Kunst“ ist, dann ist Michelangelo und Leonardo und Masaccio und Ghirlandaio und Vivaldi und Verdi und Mozart und Schubert und Beethoven und Bach und Händel NICHT „Kunst“!

Diese Denkmäler gehören allesamt schärfstens geächtet und wenn das nicht geschieht, so abgebaut und weit weg von einem öffentlichen Platz - nicht in Bozen! – auf einem „Friedhof“ aufgestellt, wo der „Kitsch der Geschichte“ aufbewahrt wird und die „Ewig-Gestrigen“ ihre Kränze niederlegen mögen.

Geislerspitzen von Villnöß

Der zweite Leserbrief befasst sich mit dem Riesenrelief am Bozner Finanzgebäude.

Wenn überhaupt möglich, ist noch unerträglicher für uns Südtiroler jenes an faschistischer Überheblichkeit nicht zu überbietende monströse Riesenrelief am Bozner Finanzgebäude (gegenüber dem Gericht!). (Das bedauerlicherweise von der Hand des Südtirolers Hans Piffrader stammt, worauf noch eingegangen werden müsste, will man dieser tragischen Künstlergestalt gerecht werden). Auf diesem Relief ist ein protziger Mussolini dargestellt, womöglich einstens sogar „denkmalgeschützt“, wie er - gerahmt vom „credere obbedire combattere“ und dem „PNF“ (Partito Nazionale Fascista) hoch zu Ross nach Äthiopien reitet; jener Kriegsverbrecher Mussolini, der - ohne Kriegserklärung 1935 das unbewaffnete Land überfällt, mit seinen Giftgasbomben unter der Zivilbevölkerung Hunderttausende hinmorden lässt, unter anderen auch koptische Mönche, alles unter dem Motto „Missionierung“ von „Barbaren“, Lazarette, Frauen und Kinder nicht verschonend, Flüsse verseuchend, ganze Landwirtschaften, Viehherden mit Giftgas zerstörend. Objektive Dokumentationen - auch von italienischen Historikern getragen – bezeugen das!!! 

Unerträglich auch dieses und die anderen faschistischen Denkmäler, die alle geschleift oder allenfalls auf einem „Friedhof“ - weit weg von öffentlichen Plätzen – aufgestellt gehören, wo der „Kitsch der Geschichte“ aufbewahrt wird für Ewig-Gestrige und ihre allfälligen Kranzniederlegungen. Zugleich sollte man an alle vernunftbegabten Italiener die Aufforderung zur Einsicht richten, endlich zu verstehen, dass alle diese menschenverachtenden und die Südtiroler Volksgruppe verletzenden Denkmäler von einer deklarierten Mehrheit mit uns geächtet werden müssen: In einem demokratischen Land darf es keinen Platz für sie geben!

Rosengarten
in den Dolomiten

In einem dritten Leserbrief zum Thema „Schleifung der faschistischen Denkmäler in Südtirol“ prangere ich schärfstens auch die anderen Relikte aus der faschistischen Zeit an.
Dazu gehören in erster Linie die Mortuarien, die sogenannten „Beinhäuser“ in Mals, Gossensass und im östlichen Pustertal!  Da stehen - zum „Beweis“ für die„Gültigkeit“ der Grenzen nach Norden jene <Friedhöfe>, die solche keine sind! Man hat die armen Knochen von italienischen Gefallenen des Ersten Weltkriegs, die ihren Tod im Süden und nicht auf Südtiroler Boden gefunden hatten, dort beigesetzt  In Mals ruhen so auch 54 österreichische Soldaten, die zu „soldati italianj“  gemacht wurden um der „Befreiung Südtirols willen - was für ein Hohn!

Den Faschisten war das Grab am Isonzo nicht „heilig“ genug: Die Gebeine kamen ihnen für eine „Geschichtsfälschung“ gerade recht! Sie schreckten vor einem Transfer in „fremde“ Erde nicht zurück und nicht vor dem Recht auf „friedliche Grabesruhe“! Alle Straßennamen in Bozen, die zudem Kriegsverbrecher aus dem Abessinienkrieg verewigen sollten, gehören abgeschafft, Alpini-Denkmäler, z.B. jenes in Bruneck - (genannt - Kapuziner- Wastl), gehören geschleift, wobei man nur auf jenen Alpini-

General Pirzio Biroli verweisen muss und dessen Appell an seine Soldaten zur Ausrottung der äthiopischen Eliten („Hier könnt ihr gar nicht genug Räuber, Mörder und Vergewaltiger sein!“).

Nirgends im deutschsprachigen Raum gibt es auf einem öffentlichen Platz ein Nazi-Denkmal mehr, geschweige denn ein Hitler-Portrait. Und hätte da einer einmal Hitler als „größten Staatsmann des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet, wie das noch vor 15 Jahren ein Gianfranco Fini (heute Kommissär in

Brüssel (!) mit Benito Mussolini getan hat, er wäre wegen „Wiederbetätigung“ mit bis zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Und all das in einem europäischen Land demokratischen Anstrichs? Jeder

„anständige“ Italiener muß sich dafür wohl zu Recht in Grund und Boden schämen!

Zusammenfassend möchte ich festhalten: Alle angesprochenen faschistischen Denkmäler und Erinnerungen an diese unheilvolle Zeit sind eine Schande nicht nur für Italien, sondern für das ganze demokratische Europa!! „Faschisten“ oder Personen mit „faschistoider“ Einstellung sollen sich ihre “Helden“ aus Geschichtsbüchern holen, die heute sogar in Italien mit der Vergangenheit aufgeräumt haben und in denen Benito Mussolini als Kriegsverbrecher entlarvt ist, der er war.

Frieden und Versöhnung zwischen den Volksgruppen?
In der täglichen Praxis gibt es damit kaum noch Probleme!! In Bozen hätte sich eine qualifizierte Mehrheit mittels Referendum zum Entschluss durchringen müssen, den „Sieges-Platz“ in einen

„Friedens-Platz“ zurückwidmen zu lassen. Dann wären erst recht die „Pace“-Fähnchen vor Fenstern und Balkonen überflüssig geworden! Zudem sei allen italienischen Regierungen der Nachkriegszeit nochmals vorgeworfen: Keine, ich betone nochmals: KEINE hat sich bislang für die von Mussolini an der

Südtiroler Volksgruppe begangenen Untaten nach 1922 bis zum Kriegsende entschuldigt.

Keine hat sich für die von Mussolini noch 1938 herausgegebenen italienischen Rassengesetze entschuldigend zu Wort gemeldet! Noch hat keine Regierung den Mut zur Wahrheit aufgebracht!!!

Keine italienische Regierung hat bislang die innere Kraft und Größe an den Tag gelegt, sich der faschistischen Vergangenheit und ihrer Aufarbeitung zu stellen. Das gleiche gilt auch für das Verhältnis Italiens zur Minderheit Südtirol! Diese Vergangenheitsbewältigung steht ebenfalls aus!

Prof. Dr. Günther Andergassen
Sonnenstrasse 28 d A - 6020 INNSBRUCK
Tel/Fax 0043-(0)512-272354 E-mail: g.andergassen@aon.at

Königsspitze Zebrú und  Ortler 3905m im Vintschgau zwischen Meran und dem Reschensee


Flugplatz Bozen
Metropole und Sitz der Regierung des Landes.


siehe dazu unter http://zis.uibk.ac.at/stirol_doku/dokumente/19920611.html

Abgesehen von einer gewissen "Übelkeit" beim durchlesen dieses Dokumentes in breitestem Diplomatendeutsch, insbesondere der "Höflichkeitsbekunden" besonderer Art ist mir unverständlich:

Süd-Tirol auch im Winter ein schönes Stück Tirol

Die Achtung der Menschenrechte, die Achtung des Selbstbestimmungsrechtes, die Ächtung von Diskriminierung usw. sind doch Bestandteil der Charter der UN und allgemeines Rechtsgut von Rechtsstaaten. Ich denke, das ist unstrittig - oder gilt das nicht für alle Staaten dieser Welt ?

Warum wurde dann von Italien und Österreich etwas als "streitig" bezeichnet, was eigentlich unstrttig ist ?

Und warum muß über eigentlich unstrittiges über Jahrzehnte zwischen diesen Staaten verhandelt werden anstatt einfach die betroffenen Menschen zu fragen, was sie selbst möchten ?

Und warum muß man dann eine "Streitbeilegungserklärung" abgeben,nachdem eigentlich unstrittiges nochmals im furchtbarem Diplomatendeutsch zu Papier gebracht wurde?

Tatsache ist doch, daß Italien seit 86 Jahren das Selbstbestimmungsrecht der Tiroler in Süd-Tirol mißachtet und damit gegen elementare Grundrechte von Menschen und Völkern verstößt. Und auch durch Zeit wird Unrecht nicht zu Recht!

Tatsache ist auch, daß Südtirol nicht ernsthaft als angestammtes "Vaterland" Italiens gelten kann, sondern erst durch "Schenkung" der Alliierten 1920 als Judaslohn Italien zugeschlagen wurde, ohne die Bevölkerung zu fragen (bis dato) und gegen den einstimmigen Protest aller im Wiener Parlament der 1. Österreichischen Republik vertretenen Partein.

"Wie jemand allerdings etwas verschenken kann, was ihm nicht gehört, bleibt mir rätselhaft"

Süd-Tirol kann deshalb noch immer als okkupiertes, annektiertes und besetztes Land gelten, da den betroffenen Menschen bis heute nicht erlaubt wird, ihrer Meinung und ihrem Wunsch selbst in freier und geheimer Abstimmung Ausdruck zu verleihen.

Autonomie ist keine Selbstbestimmung sondern lediglich ein Zwischenschritt dort hin.Die anhaltende Verweigerung dieses Grundrechtes ist ein ganz offensichtlicher Verstoß gegen die Charta der Vereinten Nationen und kein "Kavaliersdelikt".

Die Teilung eines Landes und eines Volkes ist Unrecht und
bleibt Unrecht, auch wenn der Verursacher Italien heißt.

Und die Besetzung, Annexion und Okupation eines anderen Landes und Volkes ist und bleibt ein Gewaltakt ohne Legitimation durch die betroffene Bevölkerung. (Land)Raub könnte man auch sagen. Und Raub ist doch gemeinhin ein Verbrechen !!??



Teilung Tirols 

Okkupation durch Italien am 10.10.1920 gegen den Willen der Tiroler Bevölkerung und den einstimmigen Protest der Abgeordneten des österreichischen Parlamentes. Dieser Gewaltakt Italiens mit Zustimmung Frankreichs, Englands und der USA jährte sich am 10.10.2009 zum 89. Mal. Bis heute verweigert Italien den Süd-Tirolern das selbstverständliche Recht aller Völker auf ihre Selbstbestimmung.

Unrecht bleibt Unrecht, auch wenn es seit 88 Jahren anhält und von Italien am liebsten totgeschwiegen würde.

Tirol besteht aus den Teilen Ost-, Nord- und Süd-Tirol. Es gehört seit 1363 zu Österreich, also
seit 557 Jahren.

Sarntal nach Süden

Bozen

1920 wurde durch den Diktatfrieden von Paris dieses fast zu 100%  deutschsprachige Land und Volk widernatürlich geteilt und der südliche Teil Tirols von Italien Annektiert.

Und der Hinweis darauf ist nicht nationalistisch oder revanchistisch sondern eine Tatsache.

Geißlerspitzen

In der Folge kam es über Jahrzehnte zu wiederlichen Exzessen der italienischen Besatzung gegen die Süd-Tiroler Bevölkerung.

Unterdrückung und Folter waren das gängige Mittel der italienischen Besatzer gerade unter dem Faschismus. Und die Welt hat über Jahrzente tatenlos zugesehen.

Dolomiten

Die deutsche Sprache wurde in Süd-Tirol aus den Schulen und Behörden verbannt, die Bürgerrechte der Tiroler massivst beschnitten.

Aus dem äußersten Süden Italiens wurden Menschen nach Bozen und anderen Regionen geholt und nur für sie unzählige Industriebetriebe errichtet. Den Tirolern wurde Arbeit in diesen Betrieben untersagt.


Trotz aller Repressalien und Ansiedlungen aus Süditalien ist Süd-Tirol auch heute noch zu 80% von deutsch- und ladinischsprachigen Tirolern bewohnt.

88 Jahre italienischer Okkupation haben aus den Südtirolern nur eines gemacht - Tiroler in Süd-Tirol.

Schloß Tirol
Stammschloss derer von Tirol

Tirol - Eine der letzten, immer noch geteilten Regionen dieser Welt.

Italien verweigert bis heute den Tirolern das  Völkerrecht auf Selbstbestimmung.

Autonomie ist keine Selbstbestimmung sondern die Fortschreibung eines bestehenden Unrechtszustandes  unter anderem Namen durch den Italienischen Staat.


In Bozen auf dem "Talfter Platz". Ein weithin sichtbares Zeichen und ein klarer Beweis der andauernden Fremdherrschaft über den südlichen Teil Tirols.

Gelebte Demokratie, Völkerrecht und Menschenrechte auf Italienisch


"
saluti amigos"


Hier stand bis 1920 das Kaiserjägerdenkmal.
Von den Faschisten wurde der Platz in Siegesplatz umbenannt und daran wird auch heute noch mit aller Macht festgehalten.


(* 16. August 1865 in Rovereto (damals Welschtirol, heute Trentino/Italien); † 25. Mai 1952 in Rom) war ein italienischer Nationalist. Als Verfechter der Brennergrenze und der Italianisierung Südtirols wird er von deutscher Seite auch als "Totengräber Südtirols" und wegen seiner Ortsnamenübersetzungen als "Ortsnamensfälscher" bezeichnet. Auf italienischer Seite wird er dagegen häufig als Patriot betrachtet. (Lexicon Wikipedia)

Seine, im Auftrag der Faschisten durchgeführte "veritalienisierung" der uralten deutschen Städte-, Dörfer-, Straßen-, und Plätzenamen ist heute, 88 Jahre danach, noch Recht und Gesetz in Italien. Faschistengesetz anno 2007.

Die alten deutschen Namen sind auch im heutigen Italien nur "geduldet".

Wie gestrichen voll müssen die Herrschenden in Rom eigentlich die Hosen auch heute noch vor den selbstbewußten Tirolern und im Angesicht des seit 88 Jahren  andauernden Unrechts haben?

Autonomie ersetzt  nicht  freie Selbstbestimmung - niemals - nirgends!

Während seines Studiums der Geographie,  Geschichte sowie Sprachwissenschaften und Literatur in Florenz und Rom wird er Verfechter der These, die jeweilige Staatszugehörigkeit habe gemäß der Wasserscheide und Entwässerung zu erfolgen.  Schwachsinniger gehts kaum noch.

Nach dieser These müßte also der Schwarzwald die Grenze zwischen Frankreich und Deutschland sein !! Sie meinen das sei Schwachsinn? Ja, völlig richtig, aber heute noch Realität im von Italien annektierten Süd-Tirol.

1890 wird Tolomei Herausgeber der nationalistischen italienischen Zeitschrift "La Nazione Italiana". 1901 beginnt er intensiv mit seinen Bestrebungen der Einverleibung Südtirols ins italienische Königreich. Dazu zählen vor allem die Übersetzungen (welche eigentlich Erfindungen sind) der Ortsnamen ins Italienische, um die "Italianità" des Gebietes zu beweisen.

Durch die Aktion des Ettore Tolomeis im Jahre 1904 mit der "Erstbesteigung" und der Umbenennung in "Vetta d'Italia", als vermeintlich nördlichsten Punkt des von Ihm für Italien beanspruchten Gebietes, ist dieser Gipfel vor über 100 Jahren zum Projektionspunkt nationalistischer, ja imperialistischer Ansprüche geworden, denen bald darauf die entsprechenden Taten folgten, nämlich der Besetzung.

Geschichtsbücher lassen sich fälschen, die Wahrheit nie - und diese hat Bestand.

1904 besteigt Tolomei den Klockerkarkopf im hinteren Ahrntal  (2911m) und bezeichnet sich als "Erstbesteiger".
Tatsächlich wurde der Berg bereits 1895 vom Österr. Fritz Kögl bestiegen

Tolomei nennt den Berg Vetta d'Italia. 1906 gründet er das Archivio per l'Alto Adige mit Sitz in Glen im Süd-Tiroler Unterland

Dolomiten

Nach Ausbruch des 1. Weltkriegs übersiedelt Tolomei nach Rom und arbeitet nach dem Kriegseintritt Italiens im Jahre 1915 als Freiwilliger im ital. Generalstab. 1916 wird er mit der Erstellung  des Prontuario dei nomi locali dell'Alto Adige betraut.


Nach Kriegsende beginnt Tolomei als Leiter des Commissariato  Lingua e Cultura per l'Alto Adige mit den Maßnahmen zur Italienisierung Süd-Tirols.

Die Machtergreifung des Faschismus 1922 gibt ihm die Möglichkeit, sein Programm zur "Assimilierung" der Süd-Tiroler Bevölkerung durchzusetzen.

Blick in die Texelgruppe bei Meran

So z.B. das Verbot deutschspr.Schulen, Ital. nicht nur der Ortsnamen, auch der Vor- und Familiennamen. Nach dem  Scheitern dieser Maßnahmen propagiert er die Umsiedlung der deutschsprachigen  Bevölkerung nach Deutschland.


1939 kommt es  zum Abkommen zw. Hitler und Mussolini, der s.g. Option.1943  nach dem Einmarsch deut. Truppen in Oberitalien, wird Tolomei von der Wehrmacht  verhaftet und in einem Lager im Thüringer Wald interniert.

1945 wird er befreit und übergibt die Leitung des Archivio seinem Schüler und Assistenten Carlo Battisti
Tolomei behält seinen Titel als Senator, den er während der Faschistenzeit erhalten hat, und wird 1952  nach seinem Tod mit einem Staatsbegräbnis geehrt.

Immerhin zu einer Zeit, als der Italienische Staatspräsident  
Alcide de Gasperi *) hieß.

Kürbisfest
auf dem Waltherplatz in Bozen im Oktober

(*de Gaspari 3. April 1881 in Pieve Tesino bei Trient, damals Österreich-Ungarn; † 19. August 1954 in Sella di Valsugana, war ital. Politiker. Er gilt als einer der Gründerväter der EU.



Die Dekrete, mit welchen in tiefster Faschistenzeit das bodenständige Namensgut im südlichen Tirol ausgelöscht und mit pseudowissenschaftlich erfundenen italienischen Bezeichnungen ersetzt wurde, sind nach wie vor auch 2008 noch aufrecht. 

Das heutige Italien, Mitglied der EU und der NATO, Republik und eigentlich zu Demokratie verpflichtet, weigert sich beharrlich, diese faschistischen Dekrete nach über 88 Jahren endlich für null und nichtig zu erklären.

Was Süd-Tirol anbelangt, lebt in Italien offensichtlich immer noch der Geist der Faschisten und der Herrschaftsanspruch über die deutsch- und ladinissprachige Bevölkerung Süd-Tirols.



Ein Teil Österreichs wurde von Italien "in den 20er Jahren" annektiert - also schlicht gestohlen.

..und das wird es auch nie sein, denn Süd-Tirol ist der südliche Teil Tirols, und damit einer der drei Tiroler Landesteile der  ohne der Tiroler von Italien besetzt wurde u. wird.

Die Weltgemeinschaft hat, wenn nicht sogar mitgewirkt, nichts dagegen unternommen. Gewalt, Besetzung und Annexion bleibt Diebstahl und damit Unrecht, meinetwegen  auch noch in 1000 Jahren.

Luis Durnwalder Landeshauptmann von Süd-Tirol

Deshalb gilt das, was der US-Senat am 23. Mai 1991 als Resolution zu Tibet verabschiedete hat, auch für Tirol und die Tiroler:

"Tibet (Süd-Tirol), einschließlich derjenigen (deutschsprachigen) Regionen, die den chinesischen (Italienischen) Provinzen einverleibt wurden, sind nach gängigen Richtlinien internationalen Rechtes ein besetztes Land, dessen wahre Repräsentanten der Dalai Lama (Landeshauptmann) und die tibetische Exilregierung (Österreichische Bundesregierung) bilden"

Die chinesische Regierung wurde daraufhin aufgefordert ihre Streitkräfte aus Tibet zurückzuziehen.

Diese Aufforderung steht in Hinblick auf die Italienischen Besatzungstruppen in Süd-Tirol nach wie vor aus.

Der Grund? Wie immer sind es: "Machtinteressen", Verlogenheit und Feigheit der„Weltgemeinschaft".

Das Recht auf Selbstbestimmung und freie Entfaltung steht zwar auf dem Papier, alle Regierungen erklären auch, wie wichtig ihnen dieses Völkerrecht ist, nur in der Praxis interessiert es sie alle wenig,  wenn eigene "übergeordnete" Interessen dem entgegen stehen.

Da annektiert man schon einmal ein Land und ein Volk, tritt die Menschenrechte mit Füßen und hält es auch mit Militär- und Polizeigewalt besetzt, damit Macht über Menschen und Einflusses sowie des Zugriffs auf knappe Ressourcen „gewährleistet“ sind.

Und diese „Weltgemeinschaft“ ist eher eine Gemeinschaft der Mächtigen zum Erhalt ihrer Macht – fast um jeden Preis.

Wer zweifelt daran?

Beispiel Tibet. Es hat Lagerstätten von Bodenschätzen wie Chrom, Kupfer, Magnesit, Bor, Blei, Gold, Erdöl, Eisen, Lithium, Kaliumchlorid, Aluminium, Zink und anderes.

Beispiel Irak. Er hat riesige Ölvorkommen und liegt strategisch günstig.

Beispiel Süd-Tirol: Ein prosperierendes Land. Nur durch eine "schmale Nord-Tiroler-Brücke" von wichtigen NATO-Staaten getrennt - also auch stratgisch interessant.

Er war Tiroler und weder Italiener noch Franzose oder Bayer.

Er war unbeugsam und konsequent im Kampf für Recht und Freiheit.

Er wurde gegen Geld verraten und von den Franzosen in Mantua erschossen.

Genützt hat es den Besatzern von damals genau so wenig wie den Italienischen Faschisten und der späteren Repbulik Italien. 

Der Stolz der Tiroler und deren starker Freiheitswille sind bis heute ungebrochen.
Italien ist und bleibt
Besatzungsmacht in Süd-Tirol, bis es den Menschen im südlichen Landesteil von Tirol das uneingeschränkte Recht auf Selbstbestimmung gewährt.

Italien beginnt südlich der Salurner Klause, in der Ital. Provinz Trentino ......

....und keine Handbreit nördlicher
.

Nord- Ost- und Süd-Tirol.

Drei Regionen.

Ein Tirol.



Karte Zeitung Dolomiten.

Süd-Tirol hat eine prosperierende Wirtschaft, Tourismus, Wasserkraft, Wein- und Obstbau, fleißige Menschen. Und es ist vielleicht auch noch von strategischer Bedeutung - ich weiß es nicht, denn ich bin kein Militärstratege. Aber eines ist Süd-Tirol in jedem Falle nicht - Italien. Es ist der südliche Landesteil von Tirol. und das seit über 800 Jahren.

Unterrinn
Ritten,
Süd-Tirol

Wenn der „Weltgemeinschaft“ angeblich Demokratie, Menschenrechte, Selbstbestimmungsrecht etc. so „wichtig“ sind – warum verweigern Sie einzelnen Völkern dann seit Jahrzehnten die Möglichkeit, in freien und geheimen Wahlen darüber abzustimmen, was die Menschen selbst möchten?

Die Frage kann sich eigentlich jeder selbst beantworten – weil vielen Ländern und eben auch der „Weltgemeinschaft“ diese Menschen- und Völkerrechte nur „bei den anderen“ wichtig, selbst aber schnurz-piep-egal sind.

Das ist beispielsweise bei G.W.Bush nicht anders wie bei Hu Jintao oder V. Putin. Erlangung der Macht, Machtausübung und Machterhalt– das ist die Triebfeder der Mächtigen seit Jahrtausenden und Grundlage, auf der Konflikte und Kriege entstanden sind und noch entstehen. Und es gab immer einen „Grund“, warum das „dumme Volk“ den Kopf für die Mächtigen hinhalten sollte und soll. Ich vermute, das wird sich auch nie ändern, denn „Machtgeile“ Mächtige „wachsen“ nach wie Wälder nach einem Großbnrand.


Die 1. urkundliche Erwähnung erfolgte 976. Babenberger, österreichische Herrscherfamilie 976-1246. Otto von Freising, der selbst aus der Familie der Babenberger stammte, leitete das Geschlecht von dem 906 hingerichteten Adalbert von Bamberg ab; danach fand die Bezeichnung "Babenberger" Ende des 15. Jahrhunderts Eingang in die Literatur. Der Zusammenhang mit den "älteren" Babenbergern ist unklar; wahrscheinlich stammen sie eher von der Familie des 907 gefallenen Markgrafen Liutpold ab.

Sicher ist die Herkunft aus dem Bayrischen Hochadel, bis zur Mitte des 11. Jahrhunderts hatten die Babenberger als Grafen mehrerer Gaue auch in Bayern Herrschaftsfunktionen inne. Später waren sie nur noch in Österreich verankert. Alle Babenberger tragen Beinamen, die von Ladislaus Sunthaym Ende des 15. Jahrhunderts erfunden oder zugeordnet wurden.

Fragen? Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine Nachricht über das Gästebuch & Impressum.

 
Top